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AKTUELL! Endlich ... es hat lange gedauert, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude!
Rechtzeitig vor dem 6. Dezember haben wir es geschafft!
St. Pauli, Barmbek und ein bisschen Hamburg! Eine heitere Hamburg Geschichte
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Viel Spaß beim Lesen !
Textprobe: Es liegt nicht nur an der Jahreszeit, wir haben Ende November, dass es bereits kurz vor siebzehn Uhr dunkel wird. Die Wolken am grauen Himmel rauben der Stadt das letzte Licht. Von überall her dringen Geräusche an das Ohr, sie vermischen sich zu einem Getöse, das so vorher nie da gewesen war. Autos, die laut hupen, Kinder, die trotz des trüben Wetters noch auf der Straße spielen, Hunde, die laut bellen, obwohl sie sicherlich so gar keinen Anlass dazu haben. In der Ferne ertönt das Signalhorn eines Krankenwagens, der es scheinbar sehr eilig hat, sein Ziel zu erreichen. Die Straßenlaternen, die noch funktionsfähig sind, wo weder der Zahn der Zeit noch Halbwüchsige die Leuchtmittel zum Erlöschen gebracht haben, werfen Schatten auf das nasse Kopfsteinpflaster. Bizarre Muster bilden sich, die wenn man einen Schritt weiter geht, einem folgen, ohne Aufforderung. Angst, die langsam den Nacken hochzieht, stellt einige Haare auf. Vor einer umgekippten Mülltonne hockt eine altersschwache Katze. In dem heraus gefallenen Müll sucht sie nach Nahrung, um zu überleben. Laute Musik mischt sich in das bereits vorhandene Getöse. Aus einem geöffneten Fenster eines fast im Dunkel versteckten Hauses tönen Schreie. Nicht diese Art von Schreien, die an ein Verbrechen denken lassen, sondern eher die Sorte, die den Abschluss bilden, an einer Sache, die hoffentlich Spaß gemacht hat. Die Schritte einer unbekannten Person, die nicht zu sehen ist, werden lauter, um dann ganz plötzlich zu verstummen. Von einem nicht weit entfernten Kirchturm klingt der Schlag der Glocke und auch er vermischt sich mit den anderen Geräuschen. Viel zu schnell fährt ein Auto an mir vorbei. Der Fahrer, oder die Fahrerin, hat ohne auch nur im Entferntesten an die Gefahr zu denken, sowohl die Verkehrszeichen als auch den Zeb-rastreifen ignoriert. Feierabend, in allen Köpfen ist Feier-abend. Schnell nach Hause, schnell, schnell. Auch die junge Frau, die sich scheinbar unbekümmert an die Hauswand lehnt würde gerne schnell einen Freier finden. Bei diesem Wetter, zu dieser Uhrzeit wird sie jedoch noch warten müssen. Ein Radfahrer, er trägt tiefdunkle Kleidung, man kann ihn kaum vom Untergrund der Straße unterscheiden, fährt vermutlich nach Hause. Aus dem nahe gelegenen Ausgang der U-Bahn strömen Menschen, die entweder nach Hause oder zur nächsten Bushaltestelle drängen. Niemand achtet auf den Nächsten. Keiner kümmert sich, außer um sich selbst. Das große dunkle Bündel, das ganz am Rande der Straße liegt, dort, wo das unbebaute Grundstück schon seit Jahren als Müllablageplatz dient, nimmt keiner der Vorbeiei-lenden wahr. Wie lange es wohl schon dort liegt? Wer es wohl dort abgelegt hat? Und was sich wohl in ihm verbirgt? Aber das Interesse reicht nicht aus, keiner bückt sich, um es zu untersuchen. Bei Zeiten werden die streunenden Hunde und Katzen sich damit beschäftigen. Fressbare Abfälle blei-ben nicht lange unberührt. Egal welcher Art!
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